Die Weinbereitung
Auf dem Weingut passen wir die Weinbereitung individuell an. Wir behandeln jede Parzelle und jeden Tank einzeln und passen unsere Techniken ständig an. Die Qualität der Trauben leitet dabei unsere Entscheidungen. Zudem stützen wir uns auf tägliche Verkostungen.
Wir haben einen allgemeinen Rahmen, möchten uns jedoch die Flexibilität bewahren, um so nah wie möglich am Wein zu bleiben. Je nach Reife der Rappen wird ein teilweises Abbeeren (zwischen 50 und 80 %) vorgenommen. Bei einigen Grenache-Partien führen wir eine Kaltmackeration vor der Gärung für 2 bis 4 Tage durch. Außerdem wenden wir manuelles Unterstoßen an, um eine feine Extraktion der Tannine zu erzielen.
Die Temperaturen werden zwischen 28 und 32 °C gehalten. Wir bevorzugen eine lange Maischestandzeit von 3 bis 4 Wochen. Dies gewährleistet eine optimale Extraktion von Aromen und Struktur. Nach dem Abziehen der Maische entscheidet eine Verkostung über den Verschnitt von Vorlauf- und Pressmost. Bei den Merlot-Trauben und Landweinen setzen wir zudem auf Mikro-Oxidation. Auch das Verfahren des Délestage kommt zum Einsatz. Durch regelmäßige Verkostungen stimmen wir diese Vorgänge präzise ab.
Unsere Philosophie ist es, die Aromen zu konzentrieren und die Identität der Terroirs offen zu legen. Dabei vermeiden wir jedoch stets eine Überextraktion.
Wir sind auf dem Weingut stets auf der Suche nach Exzellenz und neuen Horizonten. Vor Kurzem haben wir die Weichen für die Zukunft gestellt, indem wir auf einigen unserer Parzellen neue Rebsorten gepflanzt haben. Dies ist ein wohlüberlegter Schritt – ein Einsatz für das, was die Zukunft uns bieten kann, während wir gleichzeitig unserem Terroir treu bleiben. Wir streben auf dem Weingut unermüdlich nach Spitzenleistungen und neuen Wegen.